Fettstoffwechsel


Der Fettstoffwechsel wird durch den Verdauungstrakt gesteuert und gewährleistet, dass dem Körper ausreichen Energie, Vitamine, Spurenelemente und Hormone zur Verfügung stehen. Nicht verbrauchte Fette werden im Fettgewebe des Körpers gespeichert. Fette, die nicht im Fettgewebe eingelagert oder verbraucht werden, gelangen in die Leber. Das Cholesterin wird in Gallensäure verwandelt. Die Gallensäure im Darm ist für die Fettaufspaltung zuständig. So kann wieder neues Fett in den Körper gelangen. Bei Störungen des Fettstoffwechsels verbleibt zu viel Fett im Blut und Cholesterin kann nicht abgebaut werden. Dies führt meist zu hohen Cholesterinwerten die wiederum zu erheblichen Belastungen für den Körper führen.

Zu hohe Cholesterinwerte bilden Ablagerungen, Verengungen und Verstopfungen in den Blutgefäßen. Dadurch können Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall entstehen, die dringend medizinisch behandelt werden müssen. Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung lässt sicht der Blutfettwert positiv beeinflussen. Eine sinnvolle Ernährungsumstellung kann Probleme mit dem Fettstoffwechsel schnell beheben. Insbesondere in Fleisch und Fett ist viel Cholesterin enthalten. Daher sollte bei erhöhten Cholesterinwerten der Konsum von Fleischprodukten deutlich reduziert werden. Weitere Ursachen für eine Störung des Fettstoffwechsels sind Übergewicht, mangelnde Bewegung, Stress, mangelnde Ballaststoffzufuhr, fettreiche und cholesterinreiche Nahrung, Zuckererkrankung, Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüseninsuffizienz aber auch die Einnahme von gewissen Medikamenten wie Cortison und beta-Blocker.

Der Fettstoffwechsel ist besonders aktiv in morgens in der Zeit von 7 bis 8 Uhr. Während dieser Zeit wird die größte Menge an Fett in den Zellen abgebaut. Während der Nacht läuft unser Energiehaushalt sozusagen auf geringen Touren. So kann sich die Energie, die während des Tages nicht verbraucht wurde, in den Fettzellen ablagern. Ein weiterer Teil kann sich im Bindegewebe ablagern.

Um seinen Fettstoffwechsel anzuregen sollte zyklische Bewegungen wie Laufen, Radfahren, Walken, Aerobic oder Schwimmen durchführen. Die Tätigkeiten werden optimaler Weise gleichmäßig mit einer niedrigen bis mittleren Intensität durchgeführt. Die Herzfrequenz sollte dabei 55 bis 75% betragen. Die Kontrolle ist leicht durch einen Pulsuhr möglich. Der menschliche Organismus benötigt allerdings einige Wochen, um sich auf den kontinuierlichen Fettabbau einzustellen. Die Trainingseinheiten von je 30 bis 40 Minuten erfolgen an 2 bis 3 Tagen in der Woche. So kann sich der Körper ideal auf einen verbesserten Fettstoffwechsel einstellen. Als positiver Nebeneffekt ist auch die Kräftigung des Herzens und der Lungenfunktion zu sehen.