Eine Blutuntersuchung stellt eine Ergänzung zur Diagnostik beim Arzt da, viele Krankheiten können durch Veränderungen im Blut erkannt werden, die mit normalen Untersuchungen verborgen geblieben wären und vielleicht erst in einigen Jahren zu gesundheitlichen Problemen geführt hätten. Zwar haben viele Menschen leichte Probleme wenn es darum geht Blut abgenommen zu bekommen, aber ein erfahrener Arzt sollte die Blutabnahme so gestalten können, dass der Patient kurz abgelenkt wird und kaum etwas vom kleinen Einstich der Nadel bemerkt. Meist reicht eine sehr kleine Blutmenge zu einer umfangreichen Blutuntersuchung aus, da hiermit gleichzeitig eine Vielzahl an Untersuchungen vorgenommen werden kann.
Es kann zwar immer wieder vorkommen, dass Patienten bei einer Blutabnahme ein leichtes Unwohlsein verspüren, welches in horizontaler Lage aber nach einigen Minuten wieder verschwindet und der Kreislauf wieder auf vollen Touren läuft. Daher sollte aus Sicht eines Patienten keine große Sorge vor einer Blutuntersuchung bestehen, sollten Sie jedoch ein wenig Angst haben, ist es wichtig den Arzt davon in Kenntnis zu setzen, um die Entnahme des Blutes schonend gestalten zu können. Denn wenn der Arzt nichts von der Phobie weiß, kann er auch nicht entsprechend auf den Patienten eingehen.
Neben der Möglichkeit durch Blutwerte bzw. eine Blutuntersuchung schon früh eine Diagnose stellen zu können und schnell entsprechende Behandlungen einzuleiten, ist eine Blutuntersuchung auch während einer Behandlung ein wichtiges Element, um den Erfolg einer Behandlung dokumentieren und bei möglichen Veränderungen schnell reagieren zu können.
Auch dient eine Blutuntersuchung in vielen Fällen als Absicherung für den Arzt, dies gilt vor allem bei größeren Eingriffen. So lassen sich mit einer Blutuntersuchung unerkannte Krankheiten entdecken, welche unter Umständen ein Risiko bei der anstrebten Behandlung darstellen könnten. Auf den Unterseiten dieser Rubrik erfahren Sie im Detail, welche vielfältigen Möglichkeiten einen Untersuchung des Blutes bietet.